Investition in Kryptowährungen

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Kryptowährungen sind bekannt dafür, ziemlich instabil zu sein. Auch wenn sie sich als gute Anlage herausstellen können, ist der Handel mit Kryptowährungen mit großen Risiken verbunden. An einem einzigen Tag kann Bitcoin eine Kursschwankung von mehreren Tausend Dollar verzeichnen, während dies sich bei Aktien im Bereich von ein paar Hundert bewegt. Sind Sie jedoch risikobereit und nehmen Sie solches Risiko gerne in Kauf, dann können Sie Ihr Anlageportfolio mit Kryptowährungen diversifizieren.

Wenn Sie mit Kryptowährungen nicht vertraut sind, dann sollten Sie sich zunächst mit Base- und Altcoins auseinandersetzen. Als Basecoins werden Kryptowährungen bezeichnet, die mit Fiatwährungen gekauft werden können. Zu ihnen gehören Bitcoin und Ethereum. Altcoins hingegen können nicht direkt mit Fiatwährungen gekauft werden. Um Altcoins zu kaufen, sollten Sie sich zuerst Basecoins zulegen und diese in Altcoins umtauschen. Beispiele für Altcoins sind Litecoin und Zcash.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in Kryptowährungen zu investieren. Sie können zwischen einer Direktinvestition und einer Investition über Fonds und Aktien wählen. Eine Investition in Kryptowährungen mit einem Fondsdepot kann für mehr Preisstabilität sorgen. Außerdem brauchen Sie sich über das Halten einer digitalen Brieftasche keine Sorgen zu machen, oder Sie können mit Ihren Kryptowährungen genauso wie mit Investmentfonds handeln. Ein Beispiel dafür ist Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), welches Bitcoin-Bestände verwaltet.

Manche bevorzugen es wegen der hohen Volatilität lieber, überhaupt nicht in Kryptowährungen zu investieren, während wiederum andere ein Konto bei einer Kryptobörse eröffnen und kein Risiko scheuen. Wofür Sie sich am Ende auch entscheiden, achten Sie darauf, dass Ihre Anlageentscheidungen mit Ihren Bedürfnissen und Risikotoleranz am besten übereinstimmen.